Mostly Mozart
Freitag, 10. April 2026, 19.30 Uhr
Grosse Tonhalle, Zürich
Academy of St Martin in the Fields
Sarang Seohyun Kim, Violine
Sào Soulez Larivière, Viola
Eva Gevorgyan, Klavier
Werke von Bacewicz, Mozart und Shaw
Sarang Seohyun Kim gilt schon mit 18 Jahren als Stargeigerin mit internationaler Karriere. Der Start mit Mozarts Musik ist ihr aber nicht einfach in den Schoss gefallen: In Südkorea aufgewachsen, machte sie ihre ersten Töne nach der berühmten Suzuki-Methode. Schnell wurde ihr riesiges Talent erkannt.
Sarang Seohyun Kim, Violine
Mit 11 Jahren führte Sarang Seohyun Kim ein Violinkonzert von Mozart auf. «Es war merkwürdig, ungewohnt: Das Violinkonzert Nr. 3 von Mozart war ein ziemlicher Schock für mich, ein vollkommen neuer Stil. Die Violintechnik stellte Anforderungen, die ich nicht gewohnt war. Zunächst fand ich Mozart ‹very serious›, sehr ernst und streng. Dass seine Musik ganz anders ist, habe ich erst später gemerkt. Er ist so geistreich und humorvoll!»
Freitag, 10. April 2026, 19.30 Uhr
Grosse Tonhalle, Zürich
Academy of St Martin in the Fields
Sarang Seohyun Kim, Violine
Sào Soulez Larivière, Viola
Eva Gevorgyan, Klavier
Werke von Bacewicz, Mozart und Shaw
Mozart hat viel für die Geige komponiert, aber kein einziges Violakonzert. Sào Soulez Larivière nimmt ihm das nicht übel, denn «dafür haben wir die Sinfonia concertante, die praktisch an jedem Musikfestival auftaucht, weil sie eines seiner besten Werke ist. Das Publikum liebt sie einfach – und ich natürlich auch».
Sào Soulez Larivière kommt aus Paris, hat in London und Berlin studiert und besucht derzeit die Kronberg Academy, eine renommierte Solist:innen-Schmiede. Dass er bereits mit 28 Jahren als Professor ans Mozarteum Salzburg berufen wurde, belegt seinen hohen Rang als Künstler und Solist.
Sào Soulez Larivière, Viola
Mozart, bemerkt Larivière, habe etwas Kindliches in seiner Musik bewahrt, eine Art Unschuld, die man sonst kaum finde. «Ich glaube, Kindern fällt es leichter, Mozart unbeschwert zu spielen. So sollte es sein. Wir Erwachsenen kümmern uns zu sehr um die Details, machen uns unnötigen Ärger damit.»
Für die jungen Solistinnen und ihren Kollegen ist das Debüt in Zürich ein wichtiger Moment zu Beginn der Laufbahn. Mit ihrem Anliegen ist die Stiftung zum Glück nicht allein. Thorsten Pauli, Country Executive Switzerland der Bank of America, hält fest: «Als Presenting-Partner der Orpheum Stiftung knüpfen wir an unser langjähriges Engagement für Kunst und Kultur sowie die Förderung junger Talente an. Gemeinsam möchten wir den Zugang zur Musik erweitern, inklusive Führung fördern und zu einer lebendigen, vernetzten Gesellschaft in der Schweiz beitragen.»
Dass in der klassischen Musik noch viel Frauenförderung nötig ist, ist die gemeinsame Überzeugung der Orpheum Stiftung und der taskforce4women der Müller-Möhl Foundation. Das gemeinsame Label «Women in Classical Music» setzt diese Überzeugung konsequent um – folglich stehen auch zwei namhafte Komponistinnen auf dem Konzertprogramm.
Eva Gevorgyan spielt bereits in ihrer eigenen Liga, könnte man sagen. Die russisch-armenische Pianistin gab im Jahr 2025 über 100 Konzerte auf vier Kontinenten. Darunter auch ein Schubert-Kammermusik-Projekt der Orpheum Stiftung. «Eine wichtige und inspirierende Erfahrung», sagt sie dankbar.
Im Frühling 2026 wird sie grosse Klavierkonzerte der Romantik und der modernen Klassik spielen: Chopin, Tschaikowsky, Prokofjew. Ein ziemlicher Kontrast zu Mozarts berühmtem «Jenamy»-Konzert.
Eva Gevorgyan
Wie arbeitet sie an ihrem Mozart-Klang? «Das ist wirklich meine grosse Aufgabe in diesen Wochen. Ich suche nach der richtigen Leichtigkeit der Finger, nach dem wahrhaftigen Gefühl. Und ich arbeite an meiner Klangvorstellung. Der Dialog mit dem Orchester im ersten Satz ist so schön und zugleich anspruchsvoll. Und Mozarts Humor im letzten Satz ist unwiderstehlich!»
Dieser werbliche Beitrag wurde von Orpheum Stiftung zur Förderung junger Solisten erstellt. Er wurde von Commercial Content, einem Bereich von Tamedia Advertising, für die Publikation aufbereitet. Die Haftung für Inhalte (Wort, Bild) sowie für externe Links liegt bei Orpheum Stiftung zur Förderung junger Solisten.