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Der Herbst hat keinen Kalender

Wenn sich im Wallis die Lärchen golden verfärben, kann andernorts noch viel Grün stehen. Auf dem Baumwipfelpfad Neckertal blickt man von oben auf die Baumkronen, im Waadtland färben sich Ahornbäume erst nach und nach. Der Schweizer Herbst kommt nicht überall gleichzeitig – und genau das macht ihn so spannend.

Nein, es gibt keinen Tag X, an dem die ganze Schweiz auf Herbst umstellt. Höhenlage, Temperatur, Niederschlag und Baumart beeinflussen, wann sich Wälder und Landschaften verfärben. Deshalb können selbst benachbarte Orte zur gleichen Zeit ziemlich unterschiedlich aussehen.

Wer den richtigen Moment erwischen möchte, muss trotzdem nicht raten. Der Laubtracker auf Switzerland.com zeigt die aktuelle und prognostizierte Blattverfärbung in der ganzen Schweiz. Ab Anfang September bis Mitte November wird die Karte zweimal pro Woche aktualisiert. Bleibt nur die Frage: Wo lässt sich der Herbst als Nächstes erleben?

Gold zwischen uralten Lärchen

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Im Hittuwald gegenüber von Simplon Dorf im Wallis stehen Lärchen, die viele hundert Jahre alt sind. Im Herbst verwandelt sich der eindrückliche Wald für kurze Zeit: Die Nadeln wechseln von Grün zu leuchtendem Gold.

Eine rund 4,7 Kilometer lange Rundwanderung führt von Simplon Dorf durch den Hittuwald und wieder zurück. Etwa zwei Stunden sollte man dafür einplanen. Wann die Laubverfärbung ihren Höhepunkt erreicht, lässt sich allerdings nicht auf den Tag genau vorhersagen. Und genau das gehört zum Reiz dieser Jahreszeit.

Gut zu wissen: Rundwanderung ca. 4,7 km, ca. 2 Std., Schwierigkeit: mittel

Einmal über dem Herbstwald stehen

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Normalerweise spaziert man unter den Baumkronen. In Mogelsberg in der Ostschweiz geht es auch anders. Der Baumwipfelpfad Neckertal führt auf rund 500 Metern Länge mitten durch den Wald. Die Stege verlaufen bis zu 15 Meter über dem Boden. Von der Aussichtsplattform öffnet sich der Blick weit über die Baumkronen.

Gerade im Herbst offenbart sich der Wald aus dieser Perspektive von einer neuen Seite: Statt einzelner bunter Blätter sieht man ganze Kronen, die nach und nach ihre Farbe wechseln. Naturstationen und spielerische Elemente machen das Erlebnis auch für Familien attraktiv.

Gut zu wissen: 500 m langer Baumwipfelpfad, Naturstationen, ganzjährig geöffnet

Ein Herbst, der keine Berge braucht

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Im Freiamt zwischen Reuss- und Bünztal zeigt sich die Jahreszeit leiser. Sanfte Hügel, Wälder, Flusslandschaften und Kulturland ersetzen hier das alpine Panorama.

Wer zu Fuss unterwegs sein möchte, kann eine Etappe des Freiämterwegs wählen. Oder man bleibt näher am Wasser und erkundet das Reusstal und den Flachsee. Gerade an stillen Herbsttagen wird selbst der Nebel zum Teil des Erlebnisses. Natur, Kultur und Einkehrmöglichkeiten liegen hier nahe beieinander – und wer länger bleiben möchte, findet genügend Gründe dafür.

Gut zu wissen: Wandern und Velo, verschiedene Etappen, gut mit dem ÖV erreichbar

Zwischen Wald, Weiden und Saane

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Das Intyamon-Tal in der Region Fribourg ist eine Landschaft der Unterschiede und Übergänge: Dörfer und Wiesen, Wälder und Weiden, dazwischen die Saane und dahinter die Freiburger Voralpen. Im Herbst werden diese Kontraste besonders sichtbar.

Verschiedene Wanderungen und Themenwege führen durch die Region. Der Grafenpfad verbindet beispielsweise Gruyères mit Montbovon, in Grandvillard lässt sich die traditionelle Architektur des Tals entdecken. So wird aus dem Herbstspaziergang eine Verbindung von Natur, Kultur und Genuss.

Gut zu wissen: verschiedene Wander- und Themenwege, Natur und Kultur, für unterschiedliche Ansprüche geeignet

Eine Weltreise in Herbstfarben

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Im Arboretum du Vallon de l’Aubonne im Waadtland leuchtet der Herbst in Farben aus aller Welt. Tausende Bäume und Sträucher aus verschiedenen gemässigten Klimazonen wachsen auf dem weitläufigen Gelände.

Gerade im Herbst zeigt sich die Vielfalt besonders eindrücklich. Ahorn, Tulpenbäume oder Amberbäume verfärben sich nicht gleichzeitig und auch nicht gleich: Gelb, Orange und Rot erscheinen über Wochen immer wieder neu. Ein speziell empfohlener Herbstrundgang führt auf rund drei Kilometern durch das Gelände.

Gut zu wissen: Herbstrundgang ca. 2,9 km, ca. 1 Std., Schwierigkeit: einfach

Heute hier, morgen dort

Es lohnt sich also, nicht nur auf den Kalender zu schauen, sondern auch auf die Farben. Denn der Herbst hat keinen festen Termin – dafür einen Laubtracker.

Mehr erfahren und den Laubtracker entdecken auf Switzerland.com.

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Dieser Beitrag wurde von Commercial Content in Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus erstellt. Commercial Content ist die Unit für Content Marketing, die im Auftrag von Tamedia kommerzielle Inhalte produziert.

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